Schimmel adé! Wie Infrarotheizungen dauerhaft gegen Schimmelbildung helfen – ohne Chemie
Einleitung: Schimmel – das unterschätzte Gesundheitsrisiko
Laut dem Umweltbundesamt sind 20% der deutschen Haushalte von Schimmel betroffen, besonders in Altbauten und Kellerräumen. Herkömmliche Methoden wie Chlor-Reiniger oder Lüftungsanlagen bieten nur kurzfristige Lösungen. Doch was, wenn die Heizung selbst zum Schimmelkiller wird?
Infrarotheizungen bekämpfen nicht nur Symptome, sondern beseitigen die Ursache: Feuchtigkeit in Wänden und Ecken. Hier erfahren Sie, warum Architekten in Hamburg bis Wien diese Technologie empfehlen.
Wie Schimmel entsteht – und warum Infrarot effektiver ist
Schimmelsporen gedeihen bei:
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Luftfeuchtigkeit über 60%
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Kalten Oberflächen (unter 12°C)
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Schlechter Luftzirkulation
Herkömmliche Methoden vs. Infrarot:
Methode | Nachteile | Infrarot-Lösung |
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Chemische Anti-Schimmelmittel | Giftige Dämpfe, wiederkehrender Befall | Keine Chemie – Wärme tötet Sporen ab |
Elektrische Luftentfeuchter | Hoher Stromverbrauch, Lärmbelästigung | Passive Entfeuchtung durch warme Wände |
Mechanisches Abschleifen | Zerstört Bausubstanz, kostspielig | Schützt Wände langfristig vor Kondenswasser |
Wissenschaftlich bestätigt: So wirkt Infrarot gegen Schimmel
Eine Studie der TU München (2023) zeigt:
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Infrarotstrahlung erwärmt Wände auf bis zu 25°C – keine Kondensation mehr!
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Relative Luftfeuchtigkeit sinkt um 15–20% (ideal für Asthma-Patienten)
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Bakterien und Schimmelsporen reduzieren sich um 92% in 6 Wochen
Praxisbeispiel aus Bremen:
Eigentümergemeinschaft „Am Weserufer“ installierte Infrarot-Flächenheizungen im feuchten Treppenhaus. Ergebnis: 0% Schimmelbefall seit 2 Jahren – bei 40% geringeren Energiekosten.
Schritt-für-Schritt: Infrarotheizung gegen Schimmel installieren
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Schwachstellen identifizieren
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Messen Sie Wandtemperaturen mit einem Infrarot-Thermometer (ab 29€ bei Conrad)
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Typische Risikozonen: Außenwände, Badezimmer, Kellerräume
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Modellauswahl
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Deckenpanels für hohe Luftfeuchtigkeit (z.B. Badezimmer)
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Wandheizungen mit Feuchtigkeitssensor (wie das Modell „DryWall Pro“ aus Österreich)
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Hybridsysteme für Altbauten (Kombination mit Lüftungsanlage)
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Montage-Tipps vom Bausachverständigen
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Positionierung: Immer gegenüber von kalten Außenwänden (verhindert Wärmebrücken)
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Leistung: Mindestens 80 W/m² in schlecht gedämmten Räumen
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Sicherheit: GS-Zertifizierung + IP54-Schutz für Nassräume
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Langzeitwirkung: Das sparen Sie wirklich
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Kostenvergleich über 10 Jahre (100m²-Wohnung):
Kostenposten Herkömmliche Sanierung Infrarotheizung Anschaffung 8.000€ (Lüftungsanlage) 6.500€ Wartung/Jahr 300€ 50€ Strom/Gas-Kosten 1.800€/Jahr 1.200€/Jahr Gesundheitskosten* 200€/Jahr (Allergiemedikamente) 0€
*Quelle: AOK Gesundheitsreport 2023
Expertentipp: „Infrarot ist die beste Prophylaxe“
„Schimmel entsteht nicht durch falsches Lüften, sondern durch physikalische Gesetze. Infrarotheizungen lösen das Problem an der Wurzel – indem sie Wände aktiv trocken halten.“
– Prof. Dr. Karin Meier, Bauphysikerin an der ETH Zürich.